Es gab eine Phase in meinem Leben, da war ich getrieben, hin- und hergerissen, erschöpft und völlig verwirrt im Kopf.
Ich wollte allem und allen gerecht werden. Bis ich irgendwann nur noch dachte:
«Ich bin reif fürs Irrenhaus.»
Nicht mehr fähig, klar zu denken. Nur noch Stress und lautes Kopfkino. Keine Freude mehr.
Damals hatte ich grosses Glück, dass mich mein Mentor und die 10 Tage in einem Kloster gerettet und mein Leben in völlig neue Bahnen gelenkt haben.
Seit diesem Tag ist die Pause das wichtigste und wertvollste Tool in meinem Leben.
Heute weiss ich: Bevor ich eine wichtige Entscheidung treffe, mache ich einen Stopp. Bevor ich ein schwieriges Gespräch führe, mache ich einen Stopp. Und bevor ich auf etwas reagiere, das mich emotional aufwühlt, mache ich einen Stopp.
Manchmal sind es drei bewusste Atemzüge an der roten Ampel, fünf Minuten Stille zwischen zwei Meetings oder ein Spaziergang in der Natur.
Mich fasziniert immer wieder, wie anders die Welt nach einer Pause aussehen kann.
Plötzlich wird der Kopf ruhig und klar. Ich bin wieder präsent, voll da und verbunden mit meinen Leuten.
Gerade wenn wir Verantwortung für andere Menschen tragen – als Führungskraft, Trainer oder Eltern – spüren diese sofort, ob wir innerlich getrieben sind oder wirklich präsent.
Was ich über die Jahre gelernt habe: Die grosse Challenge, ja Kunst ist es heute, in unserem Daily Wahnsinn immer wieder einen Stopp zu machen und nach diesen kleinen Pausen Ausschau zu halten.
Und vergiss nie:
Pausen sind da, um genossen zu werden.
Herzlichst
Ruedi
P.S. Genau solche kleinen Tools, die im Daily Wahnsinn einen grossen Unterschied machen können, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Leadership Mentorings.
Hier findest Du alle Informationen zum Mentoring zum Leader mit Herz & Biss
